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Morbach

HEIMATABEND: 2.4.2022 3. Teil: Weihnacht wie noch nie - 1935

Teil 3 Edgar Reitz: “Heimat. Eine deutsche Chronik” Weihnacht wie noch nie - 1935- wir versorgen Sie mit Popcorn, Getränken und unserer Heimat-Film-Kiste

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HEIMATABEND: 2.4.2022  3. Teil:  Weihnacht wie noch nie - 1935

ZEIT & ORT

02 avr., 19:30 – 21:30

Morbach, Biergasse 5, 54497 Morbach, Deutschland

ÜBER DIE VERANSTALTUNG

 Lucie will zu den höheren Kreisen gehören und schafft es, mit ihrem Eduard die Villa mit 52 Fenstern zu bauen. Hänschen entdeckt sein Talent als Scharfschütze. Wilfried kommt von seiner SS-Ausbildung zurück und organisiert mit Lucie ein Treffen von hohen NSDAP-Funktionären in der neuen Villa des Bürgermeisters. Die Reichshöhenstraße soll gebaut werden und Otto Wohlleben kommt bei der Familie Simon unter. Aufgrund eines Unfalles ist er auf Marias Hilfe angewiesen und die beiden verlieben sich. Lucie fühlt sich empfindlich gestört durch den Besuch des Mädchens Martina aus ihrem früheren Berliner Etablissement.

Während Eduard, nun Bürgermeister in Rhaunen, nur noch von seiner Fotoausstellung träumt, strebt seine Frau Lucie für ihn ein Weiterkommen in der Amtsverwaltung an. Dazu lässt sie eine große Villa bauen, welche sie mit einem Hafen, der noch auf die großen Schiffe wartet, vergleicht. Hänschen, der auf einem Auge blinde Sohn eines Sozialisten, entdeckt sein Talent als Scharfschütze. Als er seine Fähigkeiten an den neu im Dorf errichteten Telefonleitungen austestet, nimmt ihn Bürgermeister Eduard in Schutz.

Im Jahre 1935, kurz vor dem in christlicher Tradition gefeierten Weihnachtsfest, kehrt Maria Simons Bruder, Wilfried, von seiner SS-Ausbildung aus Berlin zurück. Auf Lucies Begehren setzt Wilfried durch, dass die Zusammenkunft der drei wichtigsten NSDAP-Funktionäre am Vorabend der Remilitarisierung des Rheinlandes in der neu gebauten Villa stattfindet. Das Treffen fällt jedoch nur sehr kurz aus und Lucie bedauert die verpasste Chance auf einen gesellschaftlichen Aufstieg.

1938 beginnt der Bau der Reichshöhenstraße, welche über den Hunsrück führt. Die Straßenbauarbeiter der Organisation Todt werden bei den Familien der umliegenden Dörfer einquartiert. Bauleiter Otto Wohlleben wird von den Simons in Schabbach aufgenommen. Er kommt Maria näher, als sie sich bei einem Tanzabend ihre Liebe gestehen. Zur selben Zeit stattet Martina ihrer ehemaligen Bordellchefin Lucie einen Besuch ab. Lucie möchte jedoch nicht an die vergangenen Berliner Zeiten erinnert werden und kann zudem die lethargische Stimmung ihres Mannes Eduard kaum noch ertragen.

"Heimat : Eine deutsche Chronik" beruht zu einem gewissen Teil auf tatsächlichen Ereignissen. Edgar Reitz, der selbst aus dem Hunsrück stammt, und sein Co-Autor Peter Steinbach verwoben vieles aus alten Tageszeitungen, eigenen Lebenserinnerungen und Erzählungen der Hunsrücker Dorfbewohner zu einem fiktionalen Gesamtwerk, das so auch dokumentarische Züge aufweist.

"Heimat : Eine deutsche Chronik" wurde 1984 bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem FIPRESCI-Preis prämiert, erhielt 1985 den Adolf-Grimme-Preis und in London den Kritikerpreis ALFS Award als bester ausländischer Film. Marita Breuer wurde beim Bayerischen Filmpreis 1985 als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

EINTRITTSKARTEN

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